Die Philipp-Schubert-Schule wurde am 24.10.1964 als Mittelpunktschule Hermannstein-Blasbach eingeweiht. 1966 erhielt sie ihren Namen zu Ehren des ehemaligen Hermannsteiner Bürgermeisters und späteren Landrates des Kreises Wetzlar, Philipp Schubert.

Zweck der damaligen Mittelpunktschulen war es, den Kindern aus den kleinen Gemeinden ein wohnortnahes Bildungsangebot mit einem Realschulzweig zu bieten. Nur wenige Jahre später fand ein weiterer Schritt in der Bildungsreform statt. Durch Gründung der Gesamtschule Aßlar-Hermannstein wurde neben den bisherigen Abschlussmöglichkeiten auch ein gymnasiales Bildungsangebot bis Klasse 10 eingeführt, welches den Schülern bei entsprechenden Leistungen ermöglicht, eine gymnasiale Oberstufe zu besuchen.

Bei Umbauarbeiten an der Philipp-Schubert-Schule fielen Mängel an der Bausubstanz auf. Daraufhin wurden Betonproben genommen und Untersuchungen in Auftrag gegeben, die eine sofortige Schließung der Gebäude wegen akuter Einsturzgefahr am 16. Mai 2007 zur Folge hatten. Lehrer und Schüler durften mit sofortiger Wirkung ihr Schulgebäude nicht mehr betreten.[8] Die 170 Schüler mussten auf Niedergirmes und Naunheim verteilt werden.

Im November 2009 konnte die neue Turnhalle eingeweiht werden. Am 16. August 2010 wurde die neue Grundschule nach drei Jahren und drei Monaten Bauzeit an die Schüler übergeben. In ihr stehen acht Klassenräume mit Werkraum, eine Aula, ein Computerraum, eine Bibliothek, vier Gruppen- sowie Verwaltungsräume und eine zentrale Pausenhalle zur Verfügung.

www.grundschule-hermannstein.de

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