Die alte Hermannsteiner Schule ist in der Schulgeschichte  der Gemeinde bereits das vierte Schulgebäude. Das älteste Schulhaus ist 1662 erwähnt und war gleichzeitig Backhaus. Das auf dem Bild zu sehende Schulgebäude wurde im Jahre 1904 eingeweiht . Seine Entstehungsgeschichte reicht aber bis ins Jahr 1840 zurück, wo man bereits über einen Neubau nachdachte. Neben staatlichen "Beihülfen" diente auch ein Schulbaufonds zur Finanzierung. Die Mittel aus diesem Fonds stammten aus eingespartem Lehrergehalt. Dem Schulvikar Peter Vogel, von 1842-1882 als Lehrer in Hermannstein, wurde über Jahre hinaus nicht das ihm zustehende Gehalt ausgezahlt. Die Gemeinde sparte 1200 Taler.

1911 erhielt die Schule einen Erweiterungsbau und konnte nunmehr 4 Klassen aufnehmen.

Nach dem 2. Weltkrieg wuchs die Schülerzahl beträchtlich. 7 Klassen mussten sich 4 Klassenräume teilen. Schichtbetrieb war angesagt. 1950 wurden im Dachgeschoss 2 weitere Klassenräume durch Umbau einer Lehrerdienstwohnung gewonnen. 

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